FTX-Krise lässt grüßen: Hyperliquid-API-Ausfall legt Perpetual-Futures-Handel lahm
Am 30. Juli 2025 erlebte die Krypto-DEX Hyperliquid einen kritischen API-Ausfall, der den Handel mit Perpetual Futures für 27 Minuten komplett einfror. Privatanleger saßen währenddessen auf offenen Positionen fest – besonders brisant angesichts eines Rekord-Open-Interests von 14,7 Mrd. US-Dollar. Die Panne erinnerte viele Marktteilnehmer an die FTX-Pleite, als Nutzer ebenfalls keinen Zugriff auf ihre Assets hatten. Negative Funding Rates vor dem Vorfall heizten zudem Spekulationen über mögliche Marktmanipulation an. Während zentralisierte Börsen wie FTX oft Ziel von Kritik waren, zeigt dieser Vorfall, dass auch dezentrale Plattformen nicht vor technischen Problemen gefeit sind. Die Episode unterstreicht die systemischen Risiken im Krypto-Derivatemarkt, wo Liquiditätsengpässe schnell zu Dominoeffekten führen können.
Hyperliquid-API-Ausfall unterbricht Handel mit Perpetual Futures
Die API von Hyperliquid erlebte zwischen 14:20 und 14:47 UTC einen kritischen Fehler, der alle Handelsaktivitäten auf der Perpetual-Futures-DEX einfror. Privatanleger konnten während des Ausfalls keine Positionen schließen oder mit der Chain interagieren, was zu erzwungenen Exposure in einer Phase mit einem Rekord-Open-Interest von 14,7 Milliarden US-Dollar führte.
Negative Funding Rates vor dem Vorfall nährten Spekulationen über einen koordinierten Angriff. Die Störung erinnerte an den berüchtigten Handelsstopp von FTX vor dessen Zusammenbruch und verunsicherte Marktteilnehmer. Der Ausfall betraf auch kleinere DEX-Plattformen, die auf die Orderbücher von Hyperliquid angewiesen sind.